Für erfolgreiche
Trader und Investoren

Margin und Margin Call beim Forex Trading

Auch wenn der Handel mit Devisen sicherlich nicht zu den leicht verständlichen Investments gehört, so können sich auch Neulinge im Bereich Forex Trading nach recht kurzer Zeit schnell eingewöhnen. Wichtig ist, dass eine Hand voll Fachbegriffe bekannt sind, die untrennbar mit dem Forex Trading verbunden sind. Zu diesen Fachbegriffen gehören unter anderem auch das Margin und der Margin Call.

Was beinhaltet das Margin?

Die Basis für die möglichen hohen Gewinne mit relativ geringem Kapitaleinsatz, wie sie beim Forex Trading möglich sind, ist der Hebel (Leverage). Der Hebel wird vom Forex Broker zur Verfügung gestellt und beinhaltet, dass der Broker dem Kunden Geld zum Handeln leiht, und zwar ein Vielfaches des vom Anleger investierten Eigenkapitals. Für diesen Kredit, den der Geldverleih des Forex Brokers darstellt, wird jedoch eine Sicherheitsleistung vom Kunden verlangt. Diese Sicherheitsleistung wird auch als Margin bezeichnet. Das Margin muss stets einen bestimmten Prozentsatz vom geliehenen Kapital betragen, zum Beispiel zwei Prozent. Würde der Forex Broker dem Kunden beispielsweise einen Hebel von 50:1 zur Verfügung stellen bedeutet das, dass er dem Anleger 50 mal so viel Kapital leiht, wie er selbst investieren möchte. Wer also 100 Euro Eigenkapital beim Forex Trading einsetzen möchte, kann bei einem Hebel von 50:1 einen Gegenwert von 5.000 Euro handeln. Das Margin wären in diesem Fall die zwei Prozent, also 100 Euro, die der Kunde mindestens als Sicherheitsleistung auf seinem Handelskonto haben muss.

Die Verbindung zwischen Hebel und Margin

Hebel und Margin stehen demnach stets in einer direkten Verbindung zueinander, denn der Hebel multipliziert mit dem Margin ergibt stets 100. Gewährt der Forex Broker einen Hebel von 100:1, beträgt das Margin dementsprechend ein Prozent. Lautet der Hebel 200:1, beträgt das Margin 0,5 Prozent und läge der Hebel bei 20:1, wäre ein Margin von fünf Prozent erforderlich. Gerade Anfänger sollten beim Forex Trading mit relativ geringen Hebeln von 10:1 oder 20:1 beginnen, denn mit dem dann höheren Margin ist auch das Risiko des Investments deutlich geringer, als wenn mit Hebeln von 200:1 oder 400:1 investiert wird, wo das Margin lediglich 0,50 bzw. 0,25 Prozent beträgt. Denn über Eines muss man sich im Klaren sein: Sobald die zwischenzeitlichen Verluste beim Devisenhandel das hinterlegte Margin überschreiten, wird die Position geschlossen oder der Kunde muss Kapital „nachschießen“. Die Entscheidung ist nach einem erfolgten Margin Call zu treffen.

Was bedeutet Margin Call?

In den Anfängen des Forex Tradings gab es noch die sogenannte Nachschusspflicht. Immer dann, wenn die noch nicht realisierten Kursverluste für den Anleger höher als das hinterlegte Margin waren, musste der Trader sein Margin ausweiten, also Geld „nachschießen“. Durch dieses System war es möglich, dass der Anleger letztendlich mehr Geld verlieren konnte, als er eigentlich investieren wollte. Heute ist das nicht mehr möglich, da die Forex Broker seit einigen Jahren den sogenannten Margin Call nutzen. Der Margin Call ist quasi ein Alarm an den Anleger. Der Alarm beinhaltet, dass die aktuellen Verluste des Anlegers kurz davor sind größer zu sein, als das für die Position hinterlegte Margin. Das Margin würde also bei noch geringfügig steigenden Verlusten nicht mehr ausreichen, um die Position zu decken. Durch den Margin Call informiert der Forex Broker den Anleger über diese Situation.

Reaktionen auf den Margin Call

Der Anleger hat nun zwei Möglichkeiten, wie er auf den Margin Call reagieren kann. Ignoriert er den Margin Call oder bekommt diesen gar nicht mit, weil er sich gerade nicht am PC befindet, wird die Position vom Forex Broker automatisch in dem Moment geschlossen, in dem das Margin die Verluste nicht mehr decken kann. Damit verliert der Anleger zwar sein investiertes Kapital, aber zumindest können die Verluste nie höher als das von ihm eingesetzte Kapital sein. Die alternative Reaktion auf den Margin Call wäre es, das Margin zu erhöhen, also Geld auf das Handelskonto einzuzahlen. In dem Fall würde das Margin dann wieder ausreichen, bis eventuell weitere zwischenzeitliche Verluste entstanden sind, sodass auch das erhöhte Margin nicht mehr ausreicht. Dann gäbe es einen weiteren Margin Call und der Kreis schließt sich.

RuMaS-Redaktion

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