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Bedeutung der Fundamentalanalyse

Als Fundamentalanalyse wird die Bewertung einer Aktiengesellschaft bezeichnet, die sich auf wichtigen Markt- und Unternehmenskennzahlen stützt. Eine solche Analyse ist hilfreich, um das Potenzial einer Aktie richtig einschätzen zu können – deshalb sollte die Fundamentalanalyse grundsätzlich zum Pflichtprogramm bei der Wahl einer Aktie gehören. Viele börsentechnische Kennzahlen, die in die Fundamentalanalyse einfließen, werden von den jeweiligen Unternehmen, beispielsweise auf ihrer Website, bereitgestellt.

Im Prinzip lässt sich die Fundamentalanalyse in drei Bestandteile untergliedern: Die Industrieanalyse, die Strategieanalyse und die Unternehmensanalyse.

Industrieanalyse

Bei der Industrieanalyse geht es darum, das industrielle Umfeld eines Unternehmens einzuschätzen. Es werden beispielsweise Überlegungen angestellt, wie der Gesamtmarkt wachsen wird, welche Besonderheiten die entsprechende Branche aufweist oder welche besonderen Einflussfaktoren den Markt bestimmen.

Strategieanalyse

Die Strategieanalyse zielt darauf ab herauszufinden, wie das betroffene Unternehmen im Markt positioniert ist. Denn nicht nur ein attraktiver Markt ist ausschlaggebend für ein erfolgreiches Unternehmen, sondern auch die Stellung desselbigen zwischen den Wettbewerbern. Welche Strategien verfolgt das Unternehmen? Wie erfolgreich war das Management in der Vergangenheit bei anderen Tätigkeiten? Wie sieht der Geschäftsplan des Unternehmens aus (dieser ist übrigens bei großen Unternehmen ebenfalls auf der Homepage zu finden)? Es gilt dann zu hinterfragen, ob die Pläne plausibel klingen oder eher unrealistisch wirken.

Unternehmensanalyse

Anschließend wird die Unternehmensanalyse vorgenommen. Der aktuelle Preis der Aktie wird dabei mit den Kennzahlen der Geschäftstätigkeit in Verbindung gebracht – so genannte Aktienkennziffern entstehen. Anhand von Vergleichswerten lässt sich dann herausfinden, wie die aktuelle Bewertung des Unternehmens aussieht und ob die Aktie eher über- oder unterbewertet ist. Diese Information ist für Anleger besonders wichtig – denn auch ein erfolgreiches Unternehmen kann bereits massiv überbewertet worden sein und wird dementsprechend irgendwann Kursrückgänge hinnehmen müssen.

Zu den börsentechnischen Kennzahlen, die analysiert werden sollen, zählen unter anderem das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) und der Cash Flow.

Das KGV berechnet sich aus dem aktuellen Aktienkurs, dividiert durch den Jahresgewinn pro Aktie. Er gibt Auskunft über die Ertragskraft einer Aktiengesellschaft. Bei niedrigem Wert wird eine Aktie eher als günstig eingestuft, bei hohem Wert als teuer. Eine verlässliche Aussage darüber, wann eine Aktie gemäß dem KGV „fair“ bewertet ist, lässt sich allerdings nicht treffen. Die Zahl sollte eher als Bestandteil einer gesamten Fundamentalanalyse angesehen werden.

Bedeutung der Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse kann Kauf- und Verkaufsentscheidungen hilfreich unterstützen. Allerdings sollten Anleger dabei stets beachten, dass die Analyse zwangsläufig immer auf Vergangenheitswerten oder auf ungesicherten Zukunfts-Einschätzungen beruht und man deshalb keine 100-prozentig sichere Prognose erhalten kann.

Generell sollten Anleger daher Neuigkeiten, Gesetzesänderungen und Umstrukturierungen in der entsprechenden Branche sowie im Unternehmen selbst stets mit verfolgen.

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