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Was sind Fonds?

Fonds (oft auch: Investmentfonds) sind Geldanlagen, die ganz unterschiedlich ausfallen können. Sie werden grundsätzlich von einer Kapitalanlagegesellschaft aufgelegt, wobei ein Fondsmanager die Verwaltung eines Fonds übernimmt.

Bei Investmentfonds wird das Kapital vieler einzelner Anleger gebündelt um es dann in verschiedene Anlagebereiche zu investieren. Ein Fonds kann Gelder beispielsweise in Aktien, Immobilien oder auch festverzinsliche Wertpapiere anlegen. In der Regel investieren Fonds in bestimmte Branchen oder Bereiche, zum Beispiel in einzelne Länder oder Regionen oder in bestimmte Marktsegmente (z.B. Energie, Rohstoffe). Das es viele unterschiedliche Fonds gibt, ist auch das Risiko der einzelnen Fonds teilweise sehr unterschiedlich – für jeden Anleger mit individueller Risikoneigung kann daher der passende Fonds herausgefunden werden.

Fondsanteile

Wer in einen Fonds investieren will, kauft eine bestimmte Anzahl an Anteilsscheinen an dem entsprechenden Fonds. Der Wert eines einzelnen Anteils bestimmt sich aus dem Wert der im Fonds jeweils enthaltenen Wertpapiere, dividiert durch die Zahl der Anleger. Der Preis eines Anteilsscheins wird einmal am Tag ermittelt, sodass der Kauf bzw. Verkauf eines Fonds börsentäglich durchgeführt werden kann – zum jeweils aktuell gültigen Kurs. Fonds sind als Kapitalanlage sehr flexibel, da jederzeit Anteile gekauft und veräußert werden können.

Fondskauf

Fonds können sowohl bei einer Bank, über Finanzvermittler im Internet oder auch direkt bei der Fondsanlagegesellschaft gekauft werden. Für den Kauf wird in der Regel ein Ausgabeaufschlag fällig, der sich von der jeweiligen Anlagesumme ableitet. Je nach Fondsart kann der Ausgabeaufschlag zwischen 2 und 6 Prozent betragen. Es gibt jedoch gerade im Internet viele Broker, die verschiedene Fonds zu einem Ausgabeaufschlag von 0 Prozent im Programm haben – hier können deutlich Kosten eingespart werden.

Offene und geschlossene Fonds

Bei Investmentfonds unterscheidet man zwischen offenen und geschlossenen Fonds. Geschlossene Fonds legen ihre Gelder nur in ein bestimmtes Projekt an – beispielsweise in den Kauf eines Hauses oder einen Schiffsbau. Das Kapital der Anleger wird gesammelt, anschließend wird der Fonds geschlossen (d.h. Anteile können nachträglich nicht mehr erworben werden). Geschlossene Fonds besitzen eine Laufzeit von 5-25 Jahren – Anteilsscheine können während der gesamten Laufzeit nicht veräußert werden. Deshalb – und auch wegen der Spezialisierung auf nur eine bestimmte Sache – gelten geschlossene Fonds als besonders risikoreich.

Offene Fonds hingegen werden wegen ihrer Beliebtheit auch öfters als Publikumsfonds bezeichnet. Sie legen ihre Gelder in verschiedene Assetklassen an, beispielsweise Aktien (Aktienfonds) oder festverzinsliche Wertpapiere (Rentenfonds). Das Risiko ist hier wesentlich geringer als bei geschlossenen Fonds, da keine Spezialisierung erfolgt, sondern die Anlagen gestreut werden. Darüber hinaus gibt es einen aktiven Fondsmanager, der gegebenenfalls bei sich verändernden Marktbedingungen Umschichtungen zu Gunsten der Anleger vornimmt und über eine weitreichende Erfahrung verfügt. Deshalb eignen sich Fonds auch für Anleger mit wenig Erfahrung im Bereich von Aktienanlagen. Allerdings sollte man sich trotz allem darüber bewusst sein, dass auch ein offener Fonds im schlimmsten Fall 80-90 Prozent an Wert verlieren oder gar einen Totalverlust erleiden kann. Dieses Risiko ist trotz des geringeren Risikos im Vergleich zu geschlossenen Fonds nicht ausgeschlossen.

Fonds und ihre Risiken

Wie bereits angesprochen, gibt es bei Fonds sowohl riskantere als auch weniger risikoreiche Anlagemöglichkeiten. Geschlossene Fonds gelten als risikoreicher als offenen Fonds, und dennoch gibt es auch bei offenen Investmentfonds genügend Angebote, die mit einem beträchtlichen Risiko einhergehen. Aufschluss darüber gibt unter anderem der Vergangenheitsverlauf eines Fonds. Ist der Kursverlauf sehr volatil (d.h. hohen Schwankungen unterworfen), so ist die Anlage sicher risikoreicher als bei einem weniger steil aber konstant verlaufenden Fonds. Je höher die Gewinne eines Fonds ausfallen, umso höher ist in der Regel auch das Risiko.

Da grundsätzlich bei der Anlage in Fonds mit Wertschwankungen zu rechnen ist, sollte der Anlagehorizont bei diesem Finanzprodukt nicht zu kurzfristig gewählt werden. Denn: Je länger der Anlagezeitraum, umso besser können Schwankungen und Wertverluste wieder ausgeglichen werden. Generell kann ein Fonds jedoch täglich – ganz oder teilweise – wieder verkauft werden.

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