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Bin ich als Unternehmer geeignet?

Vor dem Entschluss, ein eigenes Unternehmen zu gründen, sollte ein langer, intensiver Denkprozess stehen, in dem alle Details und Konsequenzen dieser Entscheidung berücksichtigt und hinterfragt werden. Bevor einige Fragen mit einem externen Berater besprochen werden sollten, steht die schonungslose Ehrlichkeit sich selbst gegenüber im Vordergrund. Jeder potentielle Unternehmensgründer sollte sich, ggfls. zusammen mit dem Lebenspartner/der Lebenspartnerin, einigen Fragen aussetzen und diese auch ehrlich beantworten, ohne sich selbst dabei etwas vorzumachen. Dabei geht es um Wissens- und Bildungsfragen, zum Beispiel, ob die nötige Qualifikation und Erfahrung vorhanden ist. Ob ausreichend kaufmännische Fähigkeiten da sind oder dieses Wissen grundsätzlich eingekauft werden muss. Es geht um Führungserfahrung, Vertriebskenntnisse, aber auch um persönliche Fragen zur Einstellung und zum Einkommen. Die Bereitschaft mehr zu arbeiten, als in einem Angestelltenverhältnis steht auf der Tagesordnung, wie auch auf Urlaub zu verzichten und kein geregeltes Einkommen zu haben. Bei den finanziellen Verhältnissen geht es darum, ob beispielsweise die Existenzsicherung durch die Partnerin/den Partner vorhanden ist, das Startkapital ausreicht und der Gesichtspunkt, was dafür aufgegeben wird. Den bisherigen festen Arbeitsplatz aufzugeben und die damit verbundene Sicherheit zu verlassen, sollte ebenso diskutiert werden, wie die Einstellung des Partners/der Partnerin zu dem geplanten Schritt in die Selbstständigkeit. Wenn alle Fragen ehrlich und sicher beantwortet sind und alles dafür spricht diesen Schritt zu unternehmen, geht es in die Feinabstimmung und Planungsphase.

Welche Gesellschaftsform wähle ich?

Natürlich gibt es wesentliche Unterschiede zwischen den Branchen, in denen ein Unternehmen gegründet werden soll und auch die zur Verfügung stehenden Rechtsformen müssen überdacht und geprüft werden. Die meist gegründete Gesellschaft in Deutschland ist die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung), für die es seit 1. November 2008 auch eine „kleine Schwester“, die UG (Unternehmergesellschaft haftungsbeschränkt) gibt, die auch Mini-GmbH genannt wird. Der Unterschied zur GmbH ist im Prinzip nur die Höhe des Haftungskapitals. Bei der GmbH ist das Stammkapital auf mindestens 25.000 EURO festgelegt und eine UG kann bereits ab 1 EURO gegründet werden. Die Gesellschaftsform UG eignet sich daher ausgezeichnet für den Start kleinerer Unternehmen. Durch die Vorschrift 25% des Jahresüberschusses als Rücklage zu bilden, wird der Übergang in eine GmbH bereits eingeleitet, bevor die Mindesteinlage von 25.000 EURO erreicht ist.

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