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Existenzgründung

Eine Existenzgründung ist eine weitreichende Entscheidung, die im Vorfeld gut geplant und überlegt sein sollte – vor allem, wenn es sich um eine Existenzgründung als Trader handelt. Vieles muss geprüft, organisiert und umgesetzt werden, um schlussendlich mit einer hauptberuflichen Tätigkeit erfolgreich durchstarten zu können.

Der Businessplan

Der Businessplan ist der erste Schritt zur Selbstständigkeit. Denn hier wird die Geschäftsidee nochmals in klaren Worten niedergeschrieben, mit all den damit verbundenen Chancen und Risiken. Das Vorgehen zur Realisierung der Geschäftsidee wird ebenso erläutert, wie auch der Kapitalbedarf eingeschätzt und eine Aussicht auf die zu erwartenden Gewinne abgegeben wird.

Häufig dient der Businessplan als Grundlage für die Entscheidung von Investoren und Banken, in das beschriebene Vorhaben zu investieren. Doch nicht nur für Dritte ist der Businessplan wichtig – er dient ebenso zur eigenen Analyse der Geschäftsidee und stellt schon für den Trader selbst dar, ob die gewünschten Ziele als realistisch einzustufen sind und ob die Geschäftsidee Rentabilität verspricht.

Der Geschäftsplan beginnt mit der Angabe der Ist-Zahlen und fährt dann mit Angabe der Plan-Zahlen fort. Vorlagen für Businesspläne gibt es beispielsweise als Download auf entsprechenden Internetportalen. Ein Muster kann dabei helfen, den Businessplan sinnvoll zu strukturieren und keine wichtigen Punkte zu vergessen. Zudem spart es natürlich an Zeit, einen gewissen Rahmen für seinen Businessplan bereits vorgegeben zu haben.

Der Gründungszuschuss

Wer aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen will, kann unter Umständen einen so genannten Gründungszuschuss bei der Arbeitsagentur beantragen. Wird der Antrag bewilligt, so erhält der Gründer über 9 Monate hinweg seinen monatlichen Anspruch auf Arbeitslosengeld I zuzüglich einem Pauschalbetrag für Sozialabgaben in Höhe von 300 Euro monatlich. Nach erneutem Antrag kann der Gründungszuschuss bei positiver Entscheidung um weitere 6 Monate verlängert werden.

Der Gründungszuschuss muss beim zuständigen Sachbearbeiter der Arbeitsagentur beantragt werden und enthält unter anderem einen Businessplan, eine Rentabilitätsvorschau, Zeugnisse, die Beschreibung der Geschäftsidee sowie den Lebenslauf des Gründers.

Allerdings kann ein Gründungszuschuss nur dann beantragt werden, wenn es sich um eine selbstständige oder freiberufliche Tätigkeit handelt (z.B. Gewerbe, Freiberuf). Fällt das Trading jedoch beim zuständigen Finanzamt unter die private Vermögensverwaltung, so kann keine finanzielle Unterstützung beantragt werden. Ob es sich um private Vermögensverwaltung handelt oder ein Gewerbe als Trader angemeldet werden kann, hängt von individuellen Faktoren ab und ist jeweils im Einzelfall mit dem Finanzamt abzuklären.

Existenzgründungsberatung

Jedem Gründer ist nahezulegen, an einer so genannten Existenzgründungsberatung teilzunehmen. Hier werden wichtige Fragen beantwortet und relevante Themen rund um die Existenzgründung erläutert. Entsprechende Seminare werden von den Industrie- und Handelskammern, von der Arbeitsagentur und freien Unternehmen angeboten.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bei einem Steuerberater eine entsprechende Beratung in Anspruch zu nehmen und dort im Einzelgespräch wichtige Punkte zu besprechen. Die Existenzgründungsberatung ist auf alle Fälle sinnvoll, um sich Klarheit über das zu verschaffen, was als Selbstständiger auf den Trader zukommt und mit welchen Kosten und eventuellen Hürden er zu rechnen hat.

Der Bankkredit

Viele Existenzgründer sind auf Fremdgeld angewiesen, um ihre Geschäftstätigkeit aufzunehmen. Auch ein Trader benötigt Startkapital, um in seine Ausrüstung, in seine Ausbildung und seine Geschäftstätigkeit zu investieren.

Grundlage für die Genehmigung eines Bankkredites ist in der Regel ein ausführlicher Businessplan, der Plan- und Ist-Zahlen enthält und darauf schließen lässt, dass das geplante Vorhaben als aussichtsreich und rentabel einzustufen ist. Gerade Trader werden es in der Regel schwerer haben, einen Existenzgründungskredit für sich in Anspruch nehmen zu können – denn das finanzielle Risiko ist größer als in vielen anderen Berufen. Deshalb ist es sinnvoll, das Startkapital für das Trading selbst aufbringen zu können. Sollte noch nicht genügend Kapital vorhanden sein, so besteht die Möglichkeit, das Trading erst einmal im Nebenberuf auszuüben und bei entsprechendem Erfolg und angespartem Kapital auf die hauptberufliche Tätigkeit überzuwechseln. Dann kann gegebenenfalls auch ein Bankkredit in Anspruch genommen werden, wenn eine in der Vergangenheit stets positive Performance dargelegt werden kann.

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