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Geschichte & Kritik

Bereits 1936 behandelte John Maynard Keynes die Psychologie der Anleger in seinem Werk „The General Theory of Employment, Interest and Money“ und auch andere Wissenschaftler beschäftigten sich mit der Thematik. Später, vor allem ab den achtziger und neunziger Jahren, wurde dem Gebiet der Behavioral Finance dann immer mehr Bedeutung beigemessen.

Kahneman und Tversky als Wegbereiter

Die „Prospect Theory“ von Kahneman und Tversky gehörte zu einem der bedeutendsten Werke dieser Zeit. Die Autoren beschäftigten sich mit dem Verhalten von Entscheidern, die immer aus zwei Möglichkeiten wählen konnten – und stellten dabei fest, dass systematisch irrationales Verhalten zu den Entscheidungen führte. Die Erkenntnisse ließen sich später auf das Entscheidungsverhalten von Börsenanlegern übertragen. Das Forschungsfeld Behavioral Finance wurde immer weiter ausgebaut.

Behavioral Finance gewinnt an Bedeutung

Als Instrument zum Verstehen von Entwicklungen am Kapitalmarkt wurde der Öffentlichkeit im Jahr 1999 die Publikation „Beyond Greed and Fear: Understanding Behavioral Finance and the Psychology of Investing“ von Hersh Shefrin zugänglich gemacht. Auch „Irrational Exuberance“ von Robert Shiller aus dem Jahr 2000 lieferte interessante Erkenntnisse über Börsenentwicklungen, ebenso wie zahlreiche weitere Werke und Forschungsarbeiten, die sich bis heute mit Behavioral Finance befassen. Unterstützung kommt hierbei sowohl aus der Psychologie, als auch aus der Gehirnforschung und den Wirtschaftswissenschaften – die drei Bereiche schließen sich weltweit zusammen, um über das wirtschaftliche Verhalten der Menschen Klarheit zu erlangen.

Heute gehört das Einbeziehen von Behavioral Finance zu einem erfolgreichen Börsenhandel hinzu. Denn die meisten Fehler werden im Kopf des Anlegers verursacht – und wie man so schön sagt: „Gewinnen beginnt innen“.

Kritik an Behavioral Finance

Als die Behavioral Finance als Wissenschaft immer mehr Bedeutung erlangte, wurden natürlich auch kritische Stimmen laut. Sie behaupteten, die Wissenschaft sei mehr eine Anhäufung von Anomalien, als eine tatsächlich finanzwirtschaftliche Erkenntnis. Heute ist erwiesen, dass die Psychologie an der Börse jedoch eine bedeutende Rolle spielt – das Anlegerverhalten immer wieder gleiche Muster aufweist und keinesfalls nur Anomalien darstellt.

Natürlich kann man sich trotz allem nicht nur auf die Börsenpsychologie verlassen, um erfolgreich zu handeln. Doch die Einbeziehung von Behavioral Finance ist ein wichtiger Schritt, um nachhaltig finanzielle Erfolge zu erzielen.

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