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Trump erlässt umstrittene Strafzölle US-Wirtschaft zeigt kräftiges Stellenwachstum

- Von Holger Scholze, Börse Stuttgart TV News Redaktion -

US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am Donnerstag im Weißen Haus zwei Proklamationen. Demnach treten in 15 Tagen Zölle in Höhe von 25 Prozent auf eingeführten Stahl und von zehn Prozent auf Aluminium in Kraft. Danach rief er den betreffenden Firmen zu: “Wenn ihr Steuern vermeiden wollt, produziert in Amerika!”

Die Strafzölle auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium sollen die heimische Industrie schützen und ihm die Gunst der Arbeiterschaft sichern. “Ich verteidige heute die nationale Sicherheit Amerikas, indem ich Importe von Stahl und Aluminium mit Zöllen belege”, sagte Trump.

Diskussionen über die umstrittenen Maßnahmen des US-Präsidenten hatten das Geschehen an den Börsen tagelang überschattet. Heute rücken Konjunkturdaten in den Vordergrund.

So sind die deutschem Importe im Januar zum Vormonat um 0,5 Prozent auf 111,0 Milliarden Euro zurückgegangen. Zum Vorjahresmonat ergibt sich jedoch ein Plus von 8,6 Prozent. Die Importe gaben zum Vormonat ebenfalls um 0,5 Prozent auf 89,7 Milliarden Euro nach. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stiegen sie aber um 6,7 Prozent. Daraus ergibt sich ein Außenhandelsüberschuss in Höhe von 21,3 Milliarden Euro. Alle Werte sind kalender- und saisonbereinigt.

Die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für den Monat Februar brachte einige Überraschungen mit sich. So sind außerhalb der Landwirtschaft 313.000 neue Jobs geschaffen worden. Ökonomen hatten im Schnitt nur mit 204.000 neuen Stellen gerechnet, nach ursprünglich gemeldeten 200.000 im Vormonat. Aber auch die Angaben aus dem Januar wurden inzwischen um 54.000 nach oben revidiert. Die in einer separaten Statistik ermittelte Arbeitslosenquote bleibt bei 4,1 Prozent.

Die Stundenlöhne stiegen durchschnittlich nur um 0,1 Prozent. Hier hatten Experten ein Wachstum vorn 0,3 Prozent erwartet. Noch vor einem Monat hatte ein starker Anstieg die Sorge vor rascher anziehenden Leitzinsen geschürt und die Aktienmärkte weltweit belastet.

Der DAX liegt inzwischen bei 12.400 Punkten mit 0,3 Prozent im Plus, nachdem er vor den Daten zunächst schwächer tendiert hatte.

Calls auf Netflix und Salesforce weiter gesucht
Anleger kaufen Knock-out-Calls auf Altran Technologies

An der Euwax wurden heute Knock-out-Calls auf Altran Technologies bevorzugt gekauft. Händlern zufolge seien die Scheine zuvor von einem Börsenbrief zum Kauf empfohlen worden.

Knock-out-Calls auf Infineon waren erneut eher auf der Verkaufsseite zu finden.

Rege gehandelt wurde auch mit Knock-out-Calls auf Siltronic, ohne dass hierbei ein klarer Mehrheitstrend erkennbar war.

Darüber hinaus setzen Anleger mit Call-Optionsscheinen auf steigende Kurse von Netflix und Salesforce.com.

Put-Optionsscheine auf Salzgitter wurden ohne eindeutigen Mehrheitstrend ebenfalls sehr aktiv gehandelt.

Stand: 09.03.2018 - 14:30 Uhr
Knock-out-Produkte

Basiswert / Typ

Basispreis

KO-Level

Whrg.

Laufzeit

WKN

Trend*

DAX / Turbo Short

12.385,36

12.385,36

endlos

PP53G0

+/-

DAX / Turbo Long

12.170,88

12.170,88

endlos

PP6CUY

+/-

Altran Technologies / Mini Long

11,43

12,00

endlos

CQ4FKH

+

Infineon / Turbo Long

20,25

20,25

endlos

MF28BV

-

Siltronic / Turbo Bull

89,54

89,54

endlos

CY9GTH

+/-

Stand: 09.03.2018 - 14:30 Uhr
Optionsscheine

Basiswert / Typ

Basispreis

 

Whrg.

Laufzeit

WKN

Trend*

DAX / Call

12.600,00

/

06. Apr 18

PP44J9

+/-

DAX / Put

12.600,00

/

16. Mrz 18

CE40ET

+/-

Netflix / Call

325,00

/

$

19. Dez 18

MF3K1K

+

Salesforce.com / Call

125,00

/

$

19. Dez 18

MF42X1

+

Salzgitter / Put

48,00

0

19. Dez 18

HW85FF

+/-

Quelle: Euwax Trends

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