Analyse eines DAX-Schwergewichts
Rheinmetall – einst als Garant für satte Gewinne gefeiert, steht derzeit im Rampenlicht der Börsenwelt, allerdings mit einer neuen Rolle: Vom Hoffnungsträger zur Sorgenaktie. Die vergangenen Handelswoche brachte einen deutlichen Rückschlag. Rund acht Prozent Kursverlust machten Rheinmetall-Aktien zum größten Verlierer im DAX. Seit dem Jahreshoch im Januar befindet sich das Papier in einem ausgesprochen schwankungsreichen Abwärtstrend, der Anleger und Anlegerinnen nervös macht.
Doch die aktuelle Situation bietet auch Chancen: Der Aktienkurs hat eine wichtige Unterstützungszone erreicht. Hält diese Zone, eröffnet sich für erfahrene Trader die Möglichkeit eines kurzfristigen Long-Trades – idealerweise mit einem Hebel, um von schnellen Kursbewegungen zu profitieren. Sollte die Unterstützung jedoch nicht halten und der Kurs weiter abrutschen, bleibt der Weg nach unten offen. Dann könnte ein Short-Trade mit Hebel für risikobewusste Anleger attraktive Gewinne ermöglichen.
Interessant ist die Einschätzung der Marktprofis: Bei den Kurszielen zeigt sich weiterhin Optimismus. Laut dem Finanzportal finanzen.net stehen neun Kaufempfehlungen nur einer Halteempfehlung gegenüber. Zwar wurden von manchen Experten die Kursziele zuletzt leicht gesenkt, doch im Schnitt erwarten Analysten Kursgewinne von etwa 50 Prozent.