Die Rheinmetall-Aktie ISIN: DE0007030009 hat sich in der Kalenderwoche 27 eindrucksvoll an die Spitze des DAX gesetzt. Im Wochenverlauf legte das Papier des Düsseldorfer Rüstungskonzerns um 15,51 Prozent zu und war damit der stärkste Wert im deutschen Leitindex. Zum Handelsschluss am Freitag notierte die Aktie bei 1.093,40 Euro. Im Tagesverlauf erreichte sie auf Xetra sogar ein Wochenhoch von 1.121,00 Euro.
Starke Woche, schwaches Börsenjahr
Trotz des kräftigen Wochengewinns bleibt die Bilanz seit Jahresbeginn belastet. Im laufenden Jahr steht für die Rheinmetall-Aktie ein Minus von rund 30 Prozent zu Buche. Auf längere Sicht fällt das Bild jedoch deutlich freundlicher aus: In den vergangenen drei Jahren summiert sich das Kursplus auf rund 334 Prozent.
Analysten bleiben überwiegend optimistisch
Auch die auf finanzen.net veröffentlichten Analystenschätzungen sprechen überwiegend für weiteres Aufwärtspotenzial. Besonders optimistisch zeigt sich Barclays Capital mit einem Kursziel von 2.000,00 Euro. Das entspricht einem Abstand von rund 83 Prozent zum zuletzt genannten Kursniveau. Die Deutsche Bank sieht die Rheinmetall-Aktie bei 1.800,00 Euro und damit rund 65 Prozent höher.
Kursziele deuten auf deutliche Reserven hin
Im Durchschnitt liegt das von finanzen.net ausgewiesene Kursziel für Rheinmetall bei 1.722,22 Euro. Daraus ergibt sich ein rechnerisches Aufwärtspotenzial von rund 57,40 Prozent. Insgesamt werden neun Kauf- beziehungsweise positive Einschätzungen, eine Halteempfehlung und keine Verkaufsempfehlung ausgewiesen.
Express-Service mit hoher Trefferquote
Seit Beginn der Datenerfassung wurden zehn Einstiegskurse für die Aktie genannt. Die Trefferquote liegt bei 90 Prozent.
Fazit
Rheinmetall hat sich in KW 27 eindrucksvoll zurückgemeldet und den DAX klar angeführt. Kurzfristig steht der starke Wochengewinn im Fokus, während die Jahresperformance weiterhin negativ bleibt. Die Analystenmeinungen fallen jedoch mehrheitlich optimistisch aus und lassen aus Sicht der veröffentlichten Kursziele weiterhin erhebliches Potenzial erkennen.