Manche Aktien schleichen durchs Börsenparkett – und manche legen einen Auftritt hin, als hätten sie die Bühne komplett für sich allein gebucht. Genau so eine Woche hat die RENK Group Aktie (ISIN: DE000RENK730) hingelegt: Mit einem Plus von 15,95 Prozent sicherte sich das Unternehmen aus Augsburg in KW 22 den Spitzenplatz im MDAX. Zum Wochenschluss stand die Aktie bei 56,85 Euro – und das war gleichzeitig auch das Wochenhoch. Kurz gesagt: besser hätte der Vorhang kaum fallen können.
Und jetzt? Spannend bleibt es allemal
Wichtig dabei: Die Aktie ist aktuell keine laufende RuMaS-Empfehlung. Heißt unterm Strich: Wer über einen Einstieg nachdenkt, sollte genau hinschauen und die Entscheidung selbst sauber abwägen. Klar ist aber auch, dass der Titel gerade wieder reichlich Gesprächsstoff liefert – und genau solche Bewegungen sorgen an der Börse nun mal für das gewisse Knistern.
Ein Blick aufs größere Bild
So spektakulär die Woche auch war – ein Blick auf die längere Strecke zeigt, dass hier noch nicht alles eitel Sonnenschein ist. Seit Jahresbeginn steht immerhin ein Plus von rund 6 Prozent auf der Tafel. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt die Aktie allerdings noch etwa 27 Prozent im Minus. Anders gesagt: Die jüngste Rally ist stark, aber sie kommt nach einer Phase, in der Anleger durchaus Nerven gebraucht haben.
Die Experten sehen noch Luft nach oben
Auch von Analystenseite kommt Rückenwind. Die Privatbank Berenberg bestätigte Anfang Mai ihr „Buy“-Rating und sieht das Kursziel bei 76 Euro. Damit liegt das Ziel deutlich über dem aktuellen Niveau. Im Analystenkonsens liegt das durchschnittliche Kursziel laut finanzen.net bei rund 70,33 Euro – das entspricht einem Potenzial von gut 25 Prozent. Klingt also ganz so, als sei für viele Experten noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.
Saubere Bilanz bei den Einstiegssignalen
Seit Beginn der Datenerfassung wurden im RuMaS Express-Service für diese Aktie vier Einstiegskurse genannt – und die Trefferquote liegt bei 100 Prozent. Das ist natürlich keine Garantie für die Zukunft, zeigt aber, dass wir in der Vergangenheit richtig lagen.