Eine mögliche Börsenstrategie besteht darin, nicht auf die Gewinner, sondern gezielt auf die größten Verlierer des Vorjahres zu setzen. Doch wie hätte sich diese Strategie im Jahr 2025 ausgewirkt? Ein Blick auf die Entwicklung der schwächsten MDAX-Titel aus dem Jahr 2024 liefert interessante Erkenntnisse.
Im Jahr 2024 führte Evotec die Liste der Verlierer im MDAX mit einem deutlichen Kursrückgang von über 61 Prozent an. Auf den weiteren hinteren Plätzen folgten Aixtron mit einem Minus von über 60 Prozent und Carl Zeiss Meditec mit einem Verlust von 54 Prozent.
Entwicklung der MDAX-Verlierer im Jahr 2025
Wie haben sich die Unternehmen, die 2024 zu den größten Verlierern im MDAX zählten, im Jahr 2025 entwickelt? Der Blick auf die Performance zeigt, dass sich der Negativtrend bei Evotec fortgesetzt hat. Nach dem Abstieg in den SDAX konnte sich die Evotec-Aktie auch im Jahr 2025 nicht erholen. Stattdessen verzeichnete sie erneut einen deutlichen Kursverlust und beendete das Jahr mit einem Minus von 33,50 Prozent. Aixtron hingegen zeigte im Jahresverlauf eine moderate Erholung. Mit einem Kursplus von fast 14 Prozent schaffte es das Unternehmen, sich zumindest im Mittelfeld des MDAX zu etablieren. Bei Carl Zeiss Meditec setzte sich der Abwärtstrend ebenfalls fort. Die Aktie musste im Jahr 2025 einen weiteren Kursrückgang von 12 Prozent verbuchen und landete damit im hinteren Drittel des MDAX. Diese Entwicklung dürfte für viele Anleger überraschend gewesen sein, die auf eine Erholung nach dem schwierigen Vorjahr gehofft hatten.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass eine Strategie, gezielt auf die Verlierer des Vorjahres zu setzen, im Fall der MDAX-Unternehmen 2025 überwiegend enttäuschende Ergebnisse geliefert hätte. Während Aixtron eine gewisse Stabilisierung erreichte, blieb bei Evotec und Carl Zeiss Meditec die erhoffte Trendwende aus.
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