Die aktuelle RuMaS-Empfehlungs-Zertifikateliste, Stand 21. Dezember, liefert einen eindrucksvollen Beleg für die Wirksamkeit der angewandten Strategien. Die Auswertung zeigt, dass mithilfe der gezielten Auswahl von Hebelzertifikaten beachtliche Renditen erzielt werden konnten.
Besonders hervorzuheben sind dabei die Erfolge mit einzelnen Zertifikaten: Mit dem Zertifikat auf Hugo Boss wurde beispielsweise ein Gewinn von 30 % erzielt. Noch bemerkenswerter sind die Resultate bei thyssenkrupp nucera, wo ein Plus von 102 % verbucht wurde, bei der DHL Group mit 77 % und bei Lufthansa mit 78 %. Auch Heidelberg Materials überzeugte mit einem Gewinn von 40 %. Die Spitzenreiter in der Liste sind jedoch Verbio mit einer Steigerung von beeindruckenden 358 % sowie Nordex mit 307 %. Diese Zahlen veranschaulichen, wie groß die Gewinnchancen durch gezieltes Stockpicking und die Auswahl passender Zertifikate sein können.
Trotz dieser hohen Erfolgsquote der RuMaS-Börsentipps ist es wichtig, realistisch zu bleiben: Nicht jeder Vorschlag führt zwangsläufig zum Volltreffer. Auch bei einer insgesamt erfolgreichen Strategie lassen sich Verluste nicht immer vermeiden. Aus diesem Grund sollten Anleger stets ihr persönliches Risikoprofil und ihr zur Verfügung stehendes Budget berücksichtigen, bevor sie sich für eine Investition entscheiden.
Vorteile von Knockout-Hebel-Zertifikaten
Ein wesentlicher Vorteil dieser Zertifikate besteht darin, dass Anleger mit dem eingesetzten Hebel ein Vielfaches des Gewinns im Vergleich zum Direktinvestment in die zugrunde liegende Aktie erzielen können. Das bedeutet, dass bereits kleine Kursbewegungen der Aktie zu überproportionalen Erträgen führen können. Wer also auf die richtige Kursentwicklung setzt, profitiert deutlich stärker als bei einer klassischen Aktienanlage.
Nachteile von Knockout-Hebel-Zertifikaten
Auf der anderen Seite geht das Hebelprinzip auch mit deutlichen Risiken einher. Denn nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste fallen in entsprechendem Umfang größer aus. Besonders kritisch ist dabei das sogenannte Knockout-Risiko: Erreicht der Kurs des Basiswerts den festgelegten Knockout-Kurs, kommt es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Das erhöhte Verlustrisiko ist also der Preis für die Chance auf überdurchschnittliche Gewinne.
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