Der Start in die neue Handelswoche hätte für die Anleger am deutschen Aktienmarkt durchaus freundlicher ausfallen können. Der Deutsche Aktienindex (DAX, ISIN: DE0008469008) zeigte sich am Montag von seiner schwächeren Seite und verlor beinahe 270 Punkte. Mit einem Schlussstand von 24.991,97 Punkten verabschiedete sich der Leitindex am Handelsplatz Xetra in den Abend – ein Wert, der die Nervosität unter den Investoren spürbar macht.
Am Vormittag schien die Börsenwelt noch in Ordnung: Das Tageshoch wurde gegen 10:00 Uhr mit 25.195 Punkten markiert. Doch die Euphorie hielt nicht lange: Kurz vor Handelsschluss rutschte der Index auf das Tagestief von 24.938 Punkten.
Gewinner und Verlierer des Tages
Von den 40 DAX-Werten konnten nur acht Unternehmen ein Kursplus vorweisen. Im Vergleich zum letzten Handelstag der Vorwoche zeigte sich GEA standhaft und bewegte sich auf Schlusskursbasis keinen Cent von der Stelle. Der Rest musste Verluste verkraften – und das teils deutlich.
Einen Lichtblick gab es dennoch: Die Aktie der Deutschen Telekom stach hervor und sicherte sich mit einem Tagesgewinn von 1,62 Prozent den Spitzenplatz. Dicht dahinter folgte der Halbleiterkonzern Infineon, dessen Anteilsscheine sich um 1,53 Prozent verbesserten. Beiersdorf komplettierte mit einem Zuwachs von 1,22 Prozent das Gewinnertrio.
Auf der anderen Seite des Spektrums mussten sich besonders drei Unternehmen mit empfindlichen Verlusten abfinden. Airbus landete mit einem Minus von satten 3,43 Prozent ganz am Ende der Rangliste und nahm die „rote Laterne“ an sich. Auch SAP (-3,42 Prozent) und BMW (-2,90 Prozent) wurden von den Verkäufen nicht verschont.
Charttechnische Einschätzung
Aus technischer Sicht bleibt es spannend: Der DAX bewegt sich aktuell in einer volatilen Seitwärtsphase – und das in unmittelbarer Nähe zum Allzeithoch. Die Marke von 25.000 Punkten gerät dabei zunehmend ins Visier: Ein Rutsch darunter könnte weitere Abgaben nach sich ziehen. Entscheidende Unterstützungslinien warten bei 24.364 und 24.142 Punkten: Sie könnten sich als Bollwerk gegen einen stärkeren Kursverfall erweisen.