Am 30. April hat die Deutsche Bank ihre Bewertung für die Thyssenkrupp-Aktie von „halten“ auf „kaufen“ angehoben. Gleichzeitig wurde das Kursziel von zuvor 11,00 Euro deutlich auf 14,50 Euro erhöht. Auch das Analysehaus Jefferies hat sich zum Wochenanfang mit dem Stahlkonzern beschäftigt und die Kaufempfehlung bestätigt. Das Kursziel bleibt dabei unverändert bei 13,00 Euro. Laut dem Finanzportal finanzen.net liegen aktuell noch zwei Halteempfehlungen sowie eine Verkaufsempfehlung für die Aktie vor.
RuMaS hat sich am vergangenen Sonntag im Express-Service mit der Thyssenkrupp-Aktie auseinandergesetzt, der vorgeschlagene Einstiegskurs wurde erreicht. Die charttechnische Ausgangslage gestaltet sich vor der bevorstehenden Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 12. Mai vielversprechend. Es besteht die Möglichkeit, dass sich eine V-Formation mit einem Kursziel von 11,50 Euro bildet. Im optimalen Szenario könnte die Aktie sogar bis zum Jahreshoch von rund 12,50 Euro steigen.
Thyssenkrupp: Wer hält die Anteile am deutschen Industriekonzern?
Die thyssenkrupp AG zählt mit rund 200.000 Aktionären zu den bedeutenden börsennotierten Unternehmen Deutschlands. Die Eigentümerstruktur ist vielfältig, wobei institutionelle Anleger und größere Investoren eine entscheidende Rolle spielen. Ein wesentlicher Anteil am Grundkapital – etwa 21 Prozent – liegt in den Händen der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (AKBH) mit Sitz in Essen. Diese Stiftung ist traditionell eng mit dem Unternehmen verbunden und sichert so einen stabilen Kernaktionär. Rund 74 Prozent des Grundkapitals werden von institutionellen Investoren und Aktionären mit größeren Aktienbeständen gehalten. Privatanleger halten etwa 19 Prozent des Grundkapitals.