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Lufthansa-Aktie zwischen Höhenflug und harter Landung: Wie ein Streik die Rally stoppt

Lufthansa erlebt binnen weniger Tage Euphorie und Ernüchterung

Die letzten Tage waren für Aktionäre der Lufthansa alles andere als gewöhnlich – innerhalb kürzester Zeit wechselte das Börsenklima von Optimismus zu Vorsicht. Nach einem starken Kursanstieg und dem Durchbruch wichtiger Widerstände schien das Erreichen zweistelliger Kursregionen zum Greifen nah. Doch dann sorgte die Ankündigung eines Pilotestreiks für einen plötzlichen Kursrückschlag. Diese Entwicklung zeigt eindrucksvoll, wie rasch externe Ereignisse die Dynamik am Aktienmarkt verändern können und jedes Hoch ebenso schnell wieder abgebremst wird.

Am letzten Sonntag stand noch alles im Zeichen der Zuversicht: Unter der Überschrift „Kursrally oder Rückschlag“ wurde die spannende Entwicklung der Lufthansa-Aktie thematisiert. Bereits am Montag konnte der Widerstand bei 9,20 Euro eindrucksvoll überwunden werden, und am Dienstagmorgen stieg der Kurs auf ein neues Hoch von 9,59 Euro am Handelsplatz Xetra. Die Zeichen standen klar auf Kursrally, und es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis die Aktie den Sprung in den zweistelligen Bereich schaffen würde.

Doch die Euphorie wurde jäh gebremst. Die Vereinigung Cockpit (VC) rief alle Pilotinnen und Piloten von Lufthansa (LHA) und Lufthansa Cargo (LCAG) für den 12. Februar 2026 zu einem eintägigen Streik auf. Diese Nachricht sorgte für eine deutliche Kursreaktion: Bereits am Mittwoch fiel die Aktie auf ein Tagestief von 8,83 Euro und notierte zum Handelsende wieder unterhalb des zuvor überwundenen Widerstands.

Zur Einordnung: Bereits am 10. November hatte der Express-Service darauf hingewiesen, dass Lufthansa am 30. Oktober das umsatzstärkste Quartal der Unternehmensgeschichte verkündet und eine deutliche Gewinnsteigerung für das Gesamtjahr in Aussicht gestellt hatte. Damals wurde betont, dass zweistellige Kurse möglich sind, sofern sich die „streikwütigen“ Angestellten zurückhalten. Die aktuelle Entwicklung zeigt jedoch, wie stark externe Faktoren wie Streiks die Kursentwicklung beeinflussen können und wie schnell sich ein positiv gestimmtes Marktumfeld ändern kann.

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