Die SKion GmbH von Susanne Klatten hat überraschend ihre Nordex-Anteile verkauft. Diese Entscheidung sorgte für Unsicherheit am Markt. Nun warten alle gespannt auf die kommenden Geschäftszahlen, die für den weiteren Kurs des Windkraftunternehmens entscheidend sein könnten.
Laut einer am 30. Januar veröffentlichten Pressemitteilung auf der Unternehmenswebsite hat die SKion GmbH, die Beteiligungsgesellschaft von Susanne Klatten, ihren Anteil von 2,96 Prozent an Nordex über ein sogenanntes Accelerated Bookbuilding Verfahren (ABB) an institutionelle Investoren veräußert. Die SKion GmbH ist bekannt dafür, sich an Unternehmen mit nachhaltig erfolgreichen Geschäftsmodellen zu beteiligen.
Der Verkauf dieser Anteile erklärt auch den zuvor nicht nachvollziehbaren Kursabschlag von über 10 Prozent, der im Späthandel am vergangenen Donnerstag zu beobachten war. Zunächst hatten wir vermutet, dass Short-Attacken für diese Entwicklung verantwortlich sein könnten – eine Annahme, die angesichts des aktuellen Börsenumfelds durchaus plausibel erschien.
Der Blick richtet sich nun auf die Veröffentlichung der Geschäftszahlen von Nordex am 25. Februar, die entscheidend dafür sein werden, ob die beeindruckende Erfolgsgeschichte des Unternehmens fortgeführt werden kann. Angesichts der starken Performance wurde das RuMaS-Kursziel nochmals erhöht, parallel dazu erfolgte eine Anpassung des Stoppkurses.