Die Debatte rund um die Chartanalyse an der Börse konzentriert sich insbesondere auf die Frage, ob kurzfristige Kursbewegungen tatsächlich vorhersehbar sind oder ob diese Methode als unwissenschaftlich beziehungsweise als Humbug betrachtet werden kann. Unabhängig von der allgemeinen Diskussion steht fest: Wer sich dem kurzfristigen Handel an der Börse widmet, kommt an der Anwendung der Charttechnik kaum vorbei. Sie bildet für viele Marktteilnehmer ein unverzichtbares Werkzeug, um schnelle Entscheidungen zu treffen und Chancen am Markt zu erkennen. Es ist allgemein bekannt, dass mit charttechnischer Analyse auf lange Sicht keine hundertprozentige Trefferquote erreichbar ist. Dies gilt ebenso für andere Methoden wie die Fundamentalanalyse oder die Einschätzungen von Analysten.
Ein anschauliches Beispiel für die erfolgreiche Anwendung der Chartanalyse liefert der RuMaS-Börsentipp zur Aktie von TKMS (ISIN: DE000TKMS001). Am 07. Januar signalisierte die Charttechnik einen Ausbruch über einen wichtigen Widerstand. Genau zu diesem Zeitpunkt empfahl RuMaS den Abonnenten einen Einstieg in die Aktie. Diese gezielte Herangehensweise erwies sich als äußerst effektiv: Innerhalb weniger Handelstage konnte die TKMS-Aktie einen Kursgewinn von über 25 Prozent verbuchen. Besonders bemerkenswert war dabei die Entwicklung des vorgeschlagenen Knockout-Hebelzertifikats, das im gleichen Zeitraum den fünffachen Gewinn der Aktie erzielte. Anleger, die dieser Empfehlung folgten und das Zertifikat kauften, profitierten entsprechend stark von diesem Anstieg.