Der österreichische Leitindex ATX sorgt weiterhin für Aufsehen an den Börsen und lieferte in der vierten Kalenderwoche ein Wechselbad der Gefühle. Während einige Unternehmen mit hohen Gewinnen überraschten, mussten andere teils deutliche Rückschläge verkraften. Ein neuer Höchststand, starke Gewinner und markante Verlierer – der ATX bleibt spannend und verspricht auch in den kommenden Wochen eine dynamische Entwicklung. Wer zu den Überfliegern zählt und welche Unternehmen Federn lassen mussten, zeigt der folgende Überblick.
Der österreichische Leitindex ATX setzte seinen Aufwärtstrend auch in der vergangenen Woche fort. Mit einem Zuwachs von nahezu einem Prozent schloss der Index die Woche ab und erreichte am Donnerstag ein neues Rekordhoch von 5.558,50 Punkten. Die positive Entwicklung deutet darauf hin, dass der Trend weiterhin intakt ist und weitere Höchststände möglich sind.
Die größten Gewinner
Die Kursverläufe der einzelnen Unternehmen im ATX gestalteten sich unterschiedlich. Insgesamt konnten acht der im Index vertretenen Firmen Kursgewinne verbuchen, während zwölf Unternehmen teilweise leichte Verluste hinnehmen mussten.
Besonders hervorzuheben ist die Aktie von AT&S Austria Technologie, einem bedeutenden Anbieter von High-End-Leiterplatten und IC-Substraten. Sie erzielte mit einem Kursplus von 10,25 Prozent den größten Zuwachs unter den ATX-Mitgliedern. An zweiter Stelle folgte das Bauunternehmen Porr mit einem Plus von 5,42 Prozent. Den dritten Platz unter den Gewinnern belegte der Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine, dessen Aktie um 4,02 Prozent stieg.
Die größten Verlierer
Am unteren Ende der Rangliste standen Unternehmen, die Kursverluste von bis zu 3,75 Prozent verzeichneten. Die Vienna Insurance Group bildete das Schlusslicht im ATX und belegte den 20. Platz. Das Energieunternehmen Verbund folgte mit einem Kursrückgang von 3,23 Prozent. Auch die Aktie von DO&CO musste Verluste hinnehmen und gab um 2,67 Prozent nach.
Ausgewogene Entwicklung im Mittelfeld
Im Mittelfeld der insgesamt zwanzig im ATX gelisteten Unternehmen gab es ebenfalls Bewegungen. Die Aktie der Österreichischen Post verzeichnete einen Rückgang von 0,76 Prozent. Unmittelbar dahinter lag die CA Immobilien Anlagen AG mit einem Minus von 0,80 Prozent. Strabag erreichte mit einem Verlust von 1,20 Prozent den elften Platz der Rangliste.