USD vs. Rivalen nach schwachen Daten der Eurozone gestiegen

22.02.2012 12:33

Forexpros – der amerikanische Dolalr ist am Mittwoch gegenüber den Hauptgegenstücken gestiegen, als enttäuschende Daten der Eurozone sich auf das Marktsentiment auswirkten, während die Sorgen über die Finanzkrise Griechenlands bestehen bleiben.

Während dem europäischen Morgenhandel konnte sich der Dollar gegenüber dem Euro behaupten, EUR/USD verlor 0.02% und kam auf 1.3232.

Präliminäre Daten zeigten zuvor, dass die produzierenden Aktivitäten in der Eurozone sich im Februar leicht verbesserten, jedoch den siebten Monat im Bereich einer Kontraktion blieben.

Die Marktforschungsgruppe Markit gab bekannt, dass der präliminäre Einkaufsmanagerindex für die Produktion im Februar gegenüber dem Vormonat von 48.8 auf 49.0 gestiegen ist.

Der Bericht zeigte zudem, dass die Aktivitäten des Dienstleistungssektors in der Eurozone im Februar unerwartet gesunken sind. Der präliminäre Dienstleistungs-PMI ist gegenüber dem Januar von 50.4 auf 49.4 gesunken.

Investoren bleiben allerdings besorgt über die Unsicherheiten bezüglich der Fähigkeit die Bedingungen des 130 Milliarden EUR schweren Rettungspakets einzuhalten, welches am Dienstag durch die EU Finanzminister genehmigt wurde.

Das Greenback ist auch gegenüber dem Pfund gestiegen, GBP/USD verlor 0.45% und kam auf 1.5708.

Die Verluste des Pfund kamen nachdem die Ergebnisse des Februartreffens der Bank von England zeigten, dass zwei Mitglieder des Politikkommittee die Höhe des Programms zum Kauf von Schuldverschreibungen um 75 Milliarden GBP erweitern wollten.

Stattdessen stimmten die Politikmacher weiteren 50 Milliarden GBP zum Programm zum Kauf von Finanzinstrumenten der Zentralbank zu.

Das Greenback ist gegenüber dem Yen gestiegen und blieb gegenüber dem Schweizer Franken unverändert. USD/JPY kletterte um 0.57% nach oben und kam auf 80.19 und USD/CHF stieg um 0.9124.

Ein Angestellter des japanischen Finanzministeriums sagte zuvor, dass die Schwäche des Yen aufgrund der letzwöchigen Entscheidung der Bank von Japan kam, die Höhe des Programms von Finanzinstrumenten auf 30 Billiarden JPY zu erweitern. Er fügte hinzu, dass die Regierung die Bewegungen der Währung weiterhin untersuchen wird und dementsprechend antworten wird.

Das Greenback ist gegenüber den kanadischen, australischen und neuseeländischen Gegenstücken gestiegen. USD/CAD stieg um 0.07% und kam auf 0.9976, AUD/USD verlor 0.17% und erreichte 1.0643 und NZD/USD verlor 0.17% und kam auf 0.8325.

Offizielle Daten zeigten zuvor, dass die Lohnpreise in Australien im vierten Quartal mehr als erwartet gestiegen sind und einen Zuwachs von 1% verzeichneten, nachdem im vorherigen Quartal ein Zuwachs von 0.7% verzeichnet wurde.

In einem separaten Bericht gab das Melbourne Institut bekannt, dass die Einschätzung der Inflation im Januar um 0.5% gestiegen ist, nachdem im Vormonat ein leichter Rückgang von 0.1% verzeichnet wurde.

Die Daten kamen nachdem ein Bericht des Konferenzboard zeigte, dass der führende Index Australiens im Dezember um 0.2% gestiegen ist, nachdem er im Vormonat einen 0.3% Rückgang verzeichnete.

Der Dollarindex, der die Performance des Greenback gegenüber einem festen Korb mit 6 weiteren Hauptwährungen angibt, ist um 0.13% gestiegen und kam auf 79.28.

Die USA veröffentlichte später am Tag industrielle Daten über bestehende Immobilienverkäufe.

Autor: Forex Pros www.forexpros.de

 

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